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Die Flotte
Sonstiges
Galaktische Geschichte

2011
Fertigstellung der ISS.

2013-2019
Errichtung der ersten Mondbasis.

2025
Errichtung des ersten Marsaußenpostens dank neuartigem Ionenantrieb.

2028
Ausrufung des Mondes als offizielle Kolonie.

2030-2035
Landung erster Kolonisten auf dem Mars.

2033
Dank erneut verbessertem Ionenantrieb ist es jetzt möglich, den Mars in nur vier Monaten zu erreichen.

2040
Die Vereinten Nationen verleihen der Mondkolonie einen eigenen Sitz.

2043
Auch die Marskolonie ist nun mit einem Sitz in den UN vertreten.

2044
Offizielle Gründung der Raumflotte der Vereinten Nationen.

Februar 2047
Erstes Auftauchen der Leonen im Sonnensystem, einer kriegerischen Rasse von zwei Meter großen, feliden Wesen mit 4 Armen und Löwenköpfen. Es ist der erste offiziell bestätigte Kontakt mit einer außerirdischen Spezies.

März 2047
4 Wellen leonischer Angriffsraumer verwüsten und okkupieren die Kolonie auf dem Mars; jedwede Kommunikationsversuche schlagen fehl. Die UN entsenden daraufhin ihre gesamt Streitmacht aus 17 Zerstörern und 3 Kreuzern zum Abfangen der Leonen-Flotte auf ihrem Weg zur Erde. Es gelingt unter großen Verlusten, ihren Vormarsch zu bremsen. Ein Teil der irdischen Flotte fliegt weiter Richtung Jupiter, um die dort positionierten Schiffe der Leonen zu attackieren.

April 2047
Aus den Trümmern eines über Jupitermond Europa abgeschossenen Leonenkreuzers bergen irdische Truppen unter anderem Fragmente eines „Hyperantriebs“, mit dem die Leonen den weiten Weg von ihrer Zentralwelt zum Sonnensystem geschafft haben. Unter größter Gefahr stößt der Kreuzer U.S.G.S. Powell durch die Leonenblockade zur Erde durch, um die geborgenen technischen Erkenntnisse zu überbringen.

Mai-August 2047
Eine Reihe erbitterter Gefechte im Asteroidengürtel und im freien Raum zwischen Erde und Mars mit teilweise tausenden von Toten bringt für keine der beiden Seiten eine Entscheidung. Die UN-Flotte beginnt damit, die Marsoberfläche mit Neutronenbomben zu verheeren.

September 2047
Mondbevölkerung 120.500; Mars 5.000 (Truppenbasis). Die Offensive der Leonen ist dank eines beispiellosen Flottenbauprogramms der UN zum Stillstand gekommen. Erdtruppen haben wieder auf dem Mars Fuß gefasst, wo sie sich einen gnadenlosen Stellungskrieg mit der leonischen Armee unter General Xendal liefern. Wegen der ineinander verflochtenen Truppen wagt es keine der beiden Seiten, Orbitalbombardements durchzuführen.

Oktober 2047
Irdische Wissenschaftler haben nach intensiver Forschung die groben Prinzipien des überlichtschnellen Antriebssystems der Leonen entschlüsselt und beginnen mit der Suche nach einer kompatiblen Energiequelle.

Februar 2048
Erste Testläufe für den neuen Erd-Hyperantrieb. Trägerstruktur ist ein umgebauter Zerstörer der Enhanced-Penetrator-Klasse. Energiequelle ist erstmals in der Erdgeschichte ein Deuterium-Tritium-Fusionsreaktor. Hierbei ergeben sich jedoch große technische Probleme, da die Leistung des Reaktors noch zu niedrig ist, um Lichtgeschwindigkeit zu erzielen. Die U.S.G.S. Justice ist jedoch das erste irdische Raumschiff, das 0.8 c erreicht.

Dezember 2048
Ein leonischer Verband aus über 100 Raumschiffen aller Größenordnungen dringt mit wahnsinniger Geschwindigkeit ins Sonnensystem ein, wohl in einem verzweifelten Versuch, die Erde doch noch okkupieren zu können, und verbindet sich mit den mobilen Leonen-Einheiten zwischen Erde, Mars und Jupiter. Es gelingt dem Hauptteil der Invasorenflotte, die von den UN gebildete Sperre aus 20 Kreuzern, 62 Zerstörern und 25 Fregatten zu umgehen und bis zum Mondperimeter vorzustoßen. Dort fordern sie die bedingungslose Kapitulation der Erde. Just in diesem Moment entschließt sich der Kapitän der U.S.G.S. Galaxy, welche sich auf Sprungantriebsprobeflug nahe Uranus befand, alles auf eine Karte zu setzen und unter voller Kraft mitten in die Leonen-Flotte zu springen. Das riskante Manöver glückt; die erzielte Geschwindigkeit von 215.8 c brachte den schweren Kreuzer in weniger als 2 Minuten zur Erde, wo er unverzüglich das Feuer eröffnete. Die vollkommen überraschten Leonen, die von der Entwicklung eines erdeigenen Hyperantriebs nichts wussten, brauchten nahezu eine ganze Minute, um überhaupt zu erfassen, was vor sich ging. In dieser Zeitspanne hatte die Galaxy bereits ihre Geschütze und Raketen ausgerichtet und das Flaggschiff der Leonen-Flotte unter Beschuss genommen. In ihren verzweifelten Manövern beschießen die Leonen alles, was ihren Schiffen in die Quere kommt, so auch sich selbst. Mehrere ihrer Schiffe kollidieren und vernichten sich gegenseitig. Der Rest tritt einen vorläufigen, ungeordneten Rückzug an. So gelang es der U.S.G.S. Galaxy, der Erde noch einmal eine Atempause zu verschaffen.

Juli 2049
Nachdem der Krieg die letzten Monate eher schleppend vonstatten ging und es zu keinen größeren Kampfhandlungen kam, zeigt sich erneut, dass man die Leonen besser nicht unterschätzen sollte. Vom Rande des Sonnensystems werden plötzlich merkwürdige Signale empfangen. Eine kleine Flotte von Raumern wird entsandt, um in diesem Bereich zu investigieren. Sie trifft auf eine gewaltige, stählerne Struktur im All – eine Art fliegender Leonenfestung, gleichsam eine mobile Stadt im Raum, bis an die Zähne mit Laserbatterien und Raketenwerfern armiert. Ob dieser Entdeckung zutiefst schockiert, zieht sich die Flotte so rasch und unauffällig wie möglich zur Erde zurück und erstattet Report. Die gesammelten Daten verheißen nichts Gutes: mit einer Länge von rund anderthalb Kilometern ist dieses Festungsmonstrum mit nichts vergleichbar, was von den Leonen bis jetzt im Krieg gegen die Menschheit eingesetzt wurde. Pläne, einer absurder als der andere, werden geschmiedet und wieder fallen gelassen; es erscheint unmöglich, einen Schwachpunkt in der ganzen Konstruktion zu finden. Da trifft der neueste Spähsondenbericht die UN-Flotte wie ein Schlag: „Xoratu“, wie die Festung von den Leonen genannt wird, hat Kurs Richtung Erde gesetzt und wird binnen drei Tagen eintreffen. Die Vereinten Nationen rechnen mit dem Schlimmsten. Es wird beschlossen, das gesamte nukleare interplanetarische Waffenarsenal der irdischen Nationen auf Xoratu abzufeuern, in der Hoffnung, dass zumindest einige der Raketen durchkommen und exzessiven Schaden anrichten. Als die Atompilze schließlich über Xoratu in den Himmel schießen, sitzt die halbe Welt vor dem Televisor und verfolgt gebannt, welchen Verlauf das Schicksal nimmt. Und als die Festung scheinbar unbeirrt und kaum beschädigt weiterfliegt, und das Militär daraufhin sofort die Ausstrahlung der Liveübertragung kappt, bricht Panik unter der Bevölkerung aus. Xoratu ist nur noch einen Tag entfernt, und im Troß reist der Festung der Rest der Leonenflotte im Sonnensystem hinterher. In einem letzten, verzweifelten Aufbegehren schicken die UN jegliches Raumschiff, das verfügbar ist, in Richtung der Aggressoren. Es entbrennt eine gewaltige Raumschlacht. Die irdische Flotte kann kaum mit Xoratu und den Leonenraumern Schritt halten, und so entschließen sich mehrere Raumschiffkapitäne, ihren gesamten Treibstoff zu verpulvern und die fliegende Festung zu rammen. Nachdem sich über zwei Dutzend Erdenschiffe in Xoratus Rumpf und Aufbauten gebohrt haben, offenbart sich den Menschen eine Chance, die diese sogleich nutzen: der Kern der Festung liegt offen. Neutronenraketen und Ionentorpedos werden abgefeuert, Salve folgt auf Salve, bis sich die Anzeichen dafür mehren, dass der Kern überhitzt. Xoratu muss Fahrt wegnehmen und abbremsen. Dies genügt jedoch nicht; der Kern bläht sich auf und verschlingt das monströse Ungetüm in einer gewaltigen Explosion, in welche die nachfolgende Leonenflotte schnurstracks hineinrast und somit ebenfalls vernichtet wird. Auch viele Erdenschiffe fallen der Zerstörung Xoratus zum Opfer, doch die Bilder von der Vernichtung der Festung, die alsbald über die Televisorschirme auf der Erde flimmern, rufen bei der Bevölkerung Jubel und Erleichterung hervor.

August 2049
Offenbar haben sich die Leonen vorerst entschlossen, die Menschheit in Ruhe zu lassen. Jedenfalls tauchen keinerlei weitere Leonenraumer im Sonnensystem auf. Derweil geben die UN grünes Licht für den Bau von mehreren neuen Raumschiffen, welche den neu entwickelten Hyperantrieb nutzen können. Die irdische Flotte nahezu vollständig im Kriege ausradiert, bietet sich für die Vereinten Nationen nun die Gelegenheit, die Flotte vollkommen mit neueren, besseren Schiffen von Grund neu aufzubauen.

2050-2055
Die Bevölkerungszahlen des Mondes und der Marskolonie steigen wieder rapide an.

2051
Entwicklung der Lebensverlängerungstechnologie. Durch den Einsatz verschiedener Seren und moderner Gentechnologie wird die durchschnittliche Lebenserwartung eines Menschen auf bis zu 150 Jahre gesteigert. Das neue Verfahren wird als Life Extension (LIFEX) bekannt und findet trotz moralischer Vorbehalte rasch zur Zulassung und teilweise massenhaften Anwendung.

2052
Errichtung erster kleiner Außenposten auf Jupitermond Europa und in den Ringen des Saturn.

2057
Neueste technologische Durchbrüche machen es möglich, Antimaterie in brauchbar guten Mengen zu produzieren. Bei den ersten Versuchen fand sich noch keine geeignete Möglichkeit, die erzeugten Antiwasserstoffmoleküle einzudämmen, und so kam es zu mehreren katastrophalen Unfällen mit hunderten von Toten. Nach einiger Forschungsarbeit gelang es jedoch schließlich, Antimaterie in speziellen Behältern zu lagern, die in ihrem Inneren Kraftfelder erzeugten, sodass die Antimaterie nicht mit der Außenwelt in Berührung kam. Das selbe Prinzip wird noch heute angewandt, wenn auch stark optimiert.

2060
Die Bevölkerung des Mars ist auf 125.000 gestiegen.

Mai 2061
Die Vereinten Nationen werden aufgelöst und die Erde unter eine zentrale Regierung gestellt, die sich nach einem föderalen System aus den UN-Protektoren unter dem Generalsekretär zusammensetzt. In den kommenden Jahren wird zum Wohle aller Menschen ein einheitliches Währungs- und Rechtssystem auf der Erde eingeführt.

August 2061
Start der ersten Kolonistenraumschiffe zu fernen Sternen. Auch aufgrund der Möglichkeiten der LIFEX-Lebensverlängerung wird die Menschheit zunehmend mit Überbevölkerung und Rohstoffknappheit konfrontiert, sodass die Errichtung von Kolonien in anderen Sternensystemen trotz der damit verbundenen Gefahren zu einer unabdingbaren Notwendigkeit wird.

Einige dieser Kolonien werden später eigene Staaten ausrufen und einige werden zu den heute bedeutungsvollsten Großmächten zählen.

Dezember 2061
Errichtung von Kolonien auf Plutomond Charon und von Außenposten bei Neptun.

November 2062
Erste Siedler erreichen ein unbenanntes Sternensystem, 84 Lichtjahre weit von der Erde entfernt. Dort besiedeln sie eine Welt, die sie „Kronenberg“ nennen. Die Reise zu einem derart weit entfernten Stern hätte mit den Antrieben dieser Zeit im günstigsten Fall eigentlich mindestens 4 Jahre gedauert. Das Raumschiff der Siedler fiel jedoch durch ein Wurmloch, wodurch die Reise stark verkürzt wurde. Der Planet Kronenberg wird zum Ausgangspunkt für das neue Königreich Preußen.

Juni 2063
Französische Aussiedler gründen auf einem 131 LJ entfernten, bis dato namenlosen Stern die Republik Tranzreich.

2064
Die neuen, unabhängigen Nationen im tiefen Weltenraum kämpfen von Anfang an mit großen Existenzschwierigkeiten. Für die meisten erfüllt sich der Traum von einem besseren Leben nicht. Nur durch harte Arbeit können sich die Kolonisten mit der Zeit einen besseren Lebensstandard und ein größeres Wirtschaftswachstum erkämpfen. Auch wenn viele unabhängige Kolonien zu Beginn große Gebietsansprüche auf den sie umgebenden Weltraum erheben, üben die meisten faktisch keine Kontrolle in ihren Gebieten aus, da sie nicht über die notwendige Flotte und Mittel zu deren Unterhalt verfügen. Aus diesem Grund werden sich später viele der kleineren Staaten, wie die Sternenunion und die Seeta-Raumrepublik, anderen, größeren Staaten wieder anschließen.

Oktober 2065
Kronenberg sendet eigene Kolonisationsschiffe zur Besiedelung naher Planeten aus. Viele der anderen Nationen verfahren ebenso, u. a. auch Tranzreich. Die junge Republik besiedelt 4 Planeten in kürzester Zeit. Die Erde besiedelt weitere 12 Planeten und dehnt damit ihr Territorium über 121 Lichtjahre aus. Die Menschheit beginnt gezielt mit der Erforschung des Raumes, den sie einnimmt.

April 2066
Ausbruch des ersten Koloniekrieges. Die Republikanische Kolonialallianz, Verbund mehrerer unabhängiger Welten „östlich“ des Erdraumes, besiedelt einen rohstoffreichen Planeten der Klasse N im angrenzenden Gebiet der gerade gegründeten Planetarischen Liga. Diese hatte jedoch ebenfalls vor, diese Welt zu kolonisieren. Anstatt die Angelegenheit friedlich zu regeln, lässt man in einer Phase nationaler Erregung die Waffen sprechen. Die Allianz und die Liga verfügen jeweils nur über einige wenige Zerstörer und Kreuzer, und darum wenden sich beide Nationen Hilfe suchend an die Erdregierung. Diese sieht sich jedoch nicht genötigt, in einen Konflikt einzugreifen, der ihr Territorium nicht berührt, und so verläuft der erste Konflikt zwischen Menschen im All nach nur 3 Monaten im Sande. Die Feindseligkeiten werden nach wenigen Gefechten eingestellt, doch da beide Parteien nie einen Friedensvertrag schließen, besteht seither eine andauernde Rivalität zwischen Kolonialallianz und Liga.

August 2067
Eine weitere Nation nimmt Kontakt auf: in einem Raumgebiet, das von der Erdenregierung noch weitestgehend wenig erforscht wurde, haben sich einige abtrünnige Kolonien zur Konföderation zusammengeschlossen. Diese führt, wie alle anderen Nationen ebenfalls, in der Folgezeit ihre Politik der Kolonialisierung des Weltalls fort.

2069
Nachdem der irdische Generalsekretär John McCarthy bei einem Unfall im Orbit ums Leben kam, stand die Erdregierung kopflos dar. Der Vizesekretär Miyagawa, der die Leitung der Geschäfte übernahm, stellte sich als profillose Person heraus und beging viele Fehler. Schließlich übernimmt nach und nach der Sicherheitssekretär, Krenmat Prakesch, die Kontrolle über zahlreiche Ressorts und vereint so immer mehr Macht auf seine Person. Schließlich gelingt es ihm, durch illegalen Einsatz von Geldern große Teile der Medien auf seine Seite zu ziehen und die freien Sender zu verdrängen. Er setzt in einer unvergleichbaren Kampagne Miyagawa ab und übernimmt seine Position. Die Bevölkerung, durch die Propaganda der Medien geblendet, bejubelt den neuen Anführer der Erdregierung, ohne sein Vorgehen zu hinterfragen. Nach wenigen Monaten waren die Gesetze und Abteilungen so verändert, dass Prakesch alle Macht auf sich vereint hatte. Alle Positionen waren mit seinen Getreuen besetzt. Einen Tag vor dem Silvesterfest 2069 gibt er schließlich bekannt, die Erdregierung sei aufgelöst und morgen solle man den Beginn eines neuen Zeitalters für die Erde feiern. Prakesch proklamiert das „Erdimperium“, welches alle Kolonien der Menschen umfassen solle. Sich selbst ernennt er zum Imperator und obersten Anführer des Imperiums.

Januar 2070
Bereits in den ersten Wochen des Erdimperiums schließt sich die Planetarische Liga Imperator Prakesch an.

Oktober 2077
Es kommt zum ersten Kontakt mit der Bolar-Föderation, einer Rasse von feliden  Katzenwesen. Da die Leonen gleichfalls eine felide Spezies sind und deren Raumterritorium an das der Bolaner grenzt, wird allgemein angenommen, dass die beiden Rassen auf die gleichen Vorfahren zurückgehen.

2078
Die Bolaner sind entzückt darüber, nicht alleine im Weltall zu sein, und strecken ihre diplomatischen Fühler aus. Imperator Prakesch jedoch zeigt sich unbeeindruckt. Ihn bewegt bereits ein finsterer Plan zur Okkupation des bolarischen Raumes. So treibt er die konsequente Aufrüstung der irdischen Raumflotte voran und befiehlt ihre Umbenennung in „Terranische Aktivstreitkräfte“.

August 2081
Eine weitere unabhängige Nation nimmt Kontakt auf: über 200 LJ von der Erde entfernt ist der Freistaat Oussalitz eine der am weitesten abgelegenen Regionen, in die der Mensch bis dahin vordrang.
 

Politische Weltraumkarte, 2081
1 Konföderation
2 Erdimperium
3 Bolar-Föderation
4 Planetarische Liga (der Freien Welten)
5 Republikanische Kolonialallianz
6 Republik Tranzreich
7 Leonen-Imperium
8 Sternenkönigreich Preußen
9 Freistaat Oussalitz
10 Grafschaft Hachsen
11 Deingil-Dominion
12 Volksrepublik Angryskosia
13 Srakh-Versammlung
14 Alpha-Kolonie
15 Seeta-Raumrepublik
16 Sternenunion
17 Kolonial-, Defensiv- und Handelspakt
18 Sargozer-Republik
19 Sauronen-Hegemonie


April 2085
Es kommt zum zweiten Koloniekrieg, nachdem imperiale Streitkräfte in das Territorium der Bolar-Föderation eindringen und mehrere Grenzwelten besetzen. Die Liga nutzt die Gunst der Stunde und fällt überraschend in das Gebiet der Republikanischen Kolonialallianz ein. Ein Aufschrei geht durch die zivilisierte Welt, und es kommt zu einer beispiellosen Allianz aus Konföderation, Preußen und Kolonialallianz, mit dem Bestreben, den dunklen Machenschaften des Erdimperiums ein Ende zu setzen.

2086
Erste Kontaktaufnahme der Menschen sowohl mit Srakh und Baktranern, über die Besatzungen einiger Handelsschiffe.

2086
In der unterdrückten Bevölkerung des Erdimperiums mehren sich Unruhen, und es desertieren sogar einige ganze Raumschiffe des Imperiums, deren Offiziere und Mannschaften nicht mit der Politik Imperator Prakeschs einverstanden sind. Die irdische Flotte derart geschwächt, gelingt es der Allianz bald, in einigen entscheidenden Schlachten die Oberhand zu gewinnen, was sich zusätzlich demoralisierend auf die regierungstreuen imperialen Truppen auswirkt.

Oktober 2086
Tranzreich schließt sich der Allianz  an.

Mai 2087
Nach zwei Jahren Krieg und großen Verlusten auf beiden Seiten gelingt es der Allianz schließlich, bis zur Erde vorzustoßen. Zum ersten Mal seit der großen Leonen-Invasion kommt es wieder zu Kampfhandlungen innerhalb des irdischen Sonnensystems. Die Erdbevölkerung lehnt sich gegen Imperator Prakesch auf, der die Unruhen nicht mehr eindämmen kann, da die Allianz seine Truppen anderenorts beschäftigt. Er entschließt sich zur Flucht mit seinem im Geheimen entwickelten privaten Raumkreuzer, der dank modernster Technologie schneller als jedes andere Raumschiff ist. An Bord der I.S.S. Asbestos D. Plower verlässt er die Erde und umgeht die meisten feindlichen Linien. Nur einmal erhalten die Alliierten eine reale Möglichkeit, Prakeschs Schiff abzufangen. Bei Wolf 359 riegelt die Allianz alle hyperraumpassablen Routen ab, doch Prakesch aktiviert eine neue Form von elektronischer Sensorenstörung, die ein Raumschiff nicht mehr erfassbar macht. So schlüpft er mit Unterlichtgeschwindigkeit durch die Blockade und entschwindet im tiefen Raum. In seinem zerrütteten Reich hinterlässt Imperator Prakesch ein Chaos, wie es größer kaum sein könnte. Um beim Wiederaufbau zu helfen, errichtet die Allianz eine provisorische Regierung auf der Erde und unterstützt die Bolar-Föderation mit Sendungen von Ressourcen. Dennoch sind die Bolaner durch ihre Erfahrungen mit der Menschheit dermaßen verunsichert, dass sie sich in ihr Territorium zurückziehen und fast das ganze nächste Jahrhundert über jedweden Kontakt vermeiden.

Juni 2087
Da sich die Liga weigert, die okkupierten Koloniallianz-Gebiete zurückzugeben, und darauf besteht, die rechtmäßige Kontrolle über das Gebiet des Erdimperiums zu erlangen, greift die Allianz nochmals ein, um die Liga aus dem republikanischen Raum zu vertreiben. Unter der enormen Übermacht der vereinten Allianzflotte zieht sich die Liga schließlich doch zurück, allerdings unter Abbruch sämtlicher diplomatischer Beziehungen.

Januar 2088
Nach einstimmiger Meinung der übrigen Nationen mit Ausnahme der Liga geschieht die Gründung der „Vereinigten Bürgerföderation“ auf dem Gebiet des ehemaligen Erdimperiums, abzüglich einiger Gebiete, die die Allianzstaaten als Kriegsentschädigung übernehmen. Vor allem das Sternenkönigreich Preußen kann sein Staatsgebiet erheblich vergrößern - 5 Kolonieplaneten des Erdimperiums werden preußisch.
Die Demokratie hält wieder Einzug auf der Erde.

2090
Erster Kontakt der Menschen mit den Tellariten. Es handelt sich um Tellarit-Flüchtlinge aus dem Dunklen Dominion, welches zu dieser Zeit noch nicht bekannt ist. Die Tellariten finden vor allem im Freistaat Oussalitz eine neue Heimat und warnen die Menschheit vor dem Dominion, welches sich außerhalb des erforschten Raumes befindet. Mit den Jahren nimmt der Strom an Tellariten nach Oussalitz stetig zu.

2094
Preußen dringt mit internationaler Zustimmung weiter in den Leonenraum vor. Inzwischen stehen die meisten menschlichen Nationen im Weltenraum dank beispielloser Fortschritte in den Naturwissenschaften mit den Leonen auf dem gleichen technologischen Niveau. Da diese zusätzlich innenpolitisch stark zerstritten sind, werden sie in den Folgejahren immer weiter zurückfallen und gegen Ende des 22. Jahrhunderts keine militärisch bedeutsame Rolle mehr spielen.

2095
Erster Kontakt der Menschen mit der blauhäutigen Spezies der Angryskoser. Aufnahme diplomatischer Kontakte.

Februar 2096
Gründung der „Preußischen Akademie für Weltenraumfahrt“. Sitz der Akademie ist auf Boreas, nahe dem Herzen des Königreichs, Kronenberg. Die Akademie reorganisiert und vereint die bis zu diesem Zeitpunkt bestehenden, noch recht provisorisch anmutenden Ausbildungs- Organisationen der PWA.

2101
Erster Kontakt der Menschen mit den echsenartigen  Sauronen. Die Sauronengesellschaft, die stark auf Handel ausgerichtet ist, ist hocherfreut über den möglichen neuen Wirtschaftspartner. Aufnahme diplomatischer Kontakte.

September 2104
Eine leonische Streitmacht fällt in Oussalitz ein und dringt fast bis zur Zentralwelt des Freistaats vor. Nur einer preußischen Intervention ist es zu verdanken, dass die Leonen schließlich zum erneuten Mal in ihren Raum zurückgedrängt werden.

März 2105
Als Konsequenz aus der leonischen Invasion in ihr Territorium schließt sich Oussalitz in einem Militärbündnis mit Preußen zusammen. Dieses Bündnis wird sich im Laufe des Jahrhunderts zu einer der dauerhaftesten und stärksten Allianzen entwickeln, die je geschlossen wurden.

Dezember 2110
Ein weiteres unabhängiges Gebiet nimmt Kontakt auf. Die Grafschaft Hachsen hat sich auf einigen Planeten des unerforschten Raumes ausgebreitet  und sucht nun diplomatische Kontakte, die es mit seinem direkten Nachbarn, dem Königreich Preußen, findet.

2114
Im Raumgebiet der Typhon-Ausdehnung kommt es zunehmend zu Überfällen auf Frachter und Kolonien. Eine preußische Flotte wird entsandt, um diesem scheinbaren Aufbegehren von Gesetzlosen Einhalt zu gebieten. Nach mehreren weiteren Überfällen und Verfolgungsjagden entdeckt die Flotte schließlich, dass es sich keinesfalls um kleine Räuberbanden handelt. Es ist der ehemalige Erd-Imperator Krenmat Prakesch, der sich auf ungeklärte Weise zum Herrscher über eine zuvor unbekannte außerirdische Zivilisation, die Kriktoiden, aufgeschwungen hat. Er gründete das „Dunkle Dominion“ (Deingil Dominia), das sich ewige Feindschaft mit der Menschheit geschworen hat. Weitere Investigationen der preußischen Flotte ergeben, dass das Dunkle Dominion größere Ausmaße hat, als anfangs angenommen. Die jahrelangen Warnungen der Tellariten bewahrheiten sich.

November 2114
Angesichts der neuen Bedrohung durch das Dunkle Dominion veranlasst das preußische Parlament in Übereinstimmung mit dem König, dass der Bau der neuen Kreuzer der Tannhäuser-Klasse vorgezogen wird.

2120
Preußen und Hachsen verständigen sich auf eine gemeinsame Raumflotte. Die bis dato unabhängig agierende, eher kleine hächsische Marine wird in die PWA integriert, welche nun auch für die Sicherung des hächsischen Raumes zuständig ist.

2122
Erster Kontakt der Menschen mit den Zirkoniern vom Zirkonischen Imperium und der Sternenunion von Zirkon. Die Zirkonier zeigen sich zunächst an der Menschheit nicht sonderlich interessiert. Aufnahme diplomatischer Kontakte.

2125
Es kommt zu einem heftigen Krieg zwischen Preußen und dem Dunklen Dominion, nachdem letzteres erneut seine Grenzen überschritten und einen zivilen Frachtkonvoi gekapert hat. Bereits zwei Stunden nach dem Überfall ging eine offizielle Kriegserklärung an das Dominion heraus. Preußische Schlachtschiffverbände überqueren die De-facto-Grenze und erobern eine Basis des Dominion. In den folgenden Kämpfen sammeln preußische Kampfraumer wichtige Daten über die Schiffe des DD. In einer großen Schlacht in der Typhon-Ausdehnung werden schließlich 17 preußische und 28 Dominion-Raumer vernichtet. Der Rest der mobilen Dominion-Flotte zieht sich vorläufig zurück.

September 2126
Nach weiteren Niederlagen stoppt Imperator Prakesch widerwillig seine Angriffe auf preußische Einheiten und fordert sie auf, sich in ihren Raum zurückzuziehen. Die preußische Flotte kommt dem auf Befehl des Königs nach.
 
2127
Die aus dem Krieg gegen das Dominion gewonnenen Erkenntnisse finden Anwendung in der Konstruktion der neuen Korvette der Kerschensteiner-Klasse.

2128-2129
Die Integration der Streitkräfte von Oussalitz und dem unabhängigen Territorium der Grafschaft Hachsen in die Preußische Weltenraum-Armada schreitet mit dem Kauf des neuesten Raumkreuzers „Obsidian“ und mehrerer Trägerschiffe der Tegetthoff-Klasse weiter voran.

2136
Die neuen Patrouillenkreuzer der Korsar-Klasse erweisen sich als ineffektiv. In Zusammenarbeit mit Ingenieuren aus Oussalitz wird der neue Patrouillenkreuzer der Odysseus-Klasse vervollkommnt.

2141
Der über 90 Jahre alte Imperator Prakesch sieht sein Lebenswerk kurz vor seinem Tod zerbrechen. Er hinterlässt einen Sohn, Marik, der neuer Imperator des Dominion wird.

Juni 2141
Marik, noch junger Imperator des Dominion, beginnt zaghaft einige Reformen der Politik seines Vaters. Unter anderem schließt er einen vorläufigen Nichtangriffspakt mit dem Königreich Preußen, sichert gleichzeitig aber die Grenzen des Dominion stärker ab als je zuvor.

2145
Das Dominion rüstet weiter auf.

2149
Mit dem Bau der neuen Flottenträger der Klasse C vervollkommnt Preußen die vier größten Schiffe, die bis dato von Menschenhand gebaut wurden. Auch wenn es anfangs noch geheim gehalten wird, so steht von Anfang an fest, dass die Klasse C speziell zum Kampf gegen das Dunkle Dominion konstruiert wurde. Preußen rüstet sich damit für eine Konfrontation, die mit der Zeit immer unvermeidbarer scheint.

2150
Um sich gemeinsam stärker gegen Bedrohungen von außen verteidigen zu können, gründet die VBF zusammen mit Tranzreich die „Erd-Allianz“, eine militärische Kooperationsgemeinschaft.

2154
In der Konföderation häufen sich Überfälle einer militanten, oppositionellen Splittergruppe namens „Union“ auf Rohstoffdepots und Ersatzteillager. Die Konföderierten sind mit der Bewältigung der Probleme, die diese Rebellen verursachen, zunehmend überfordert und wenden sich Hilfe suchend an die VBF. Diese bietet der Konföderation an, in die Erd-Allianz einzutreten. Das Angebot wird dankend angenommen und fortan ist die Konföderation Mitglied.

2154-2155
Mit Hilfe der Erd-Allianz gelingt es der Konföderation bald, die Rebellen in ihrer Kampfkraft stark zu dezimieren und sie schließlich sogar aus ihrem Territorium zu vertreiben.

2156-2166
Die Planetarische Liga steht zunehmend isoliert da und leidet an inneren Zerfallserscheinungen, da die Regierung der Liga immer noch dem alten Erdimperium nachtrauert, anstatt eine innere Erneuerung in die Wege zu leiten.

Juli 2160
Preußen beginnt mit dem Bau der S.M.S. „Eisenfaust“, eines gewaltigen Flottenflaggschiffs, das bei seiner Fertigstellung 2165 mit einer Länge von über 1,2 km sogar den übergroßen Schlachtschiffen des Dunklen Dominion mehr als ebenbürtig ist.

2161
Die VBF bietet Oussalitz, Hachsen und Preußen im Namen der Erd-Allianz an, in dieselbige einzutreten, doch Preußen lehnt aus dem Grund ab, dass es bei verstärkter Blockbildung eine Eskalation der kriselnden Situation gegenüber Dunklem Dominion und Liga befürchtet. Oussalitz und Hachsen folgen dem Beispiel Preußens. Die drei Staaten entschließen sich jedoch trotzdem zu einer weiteren engen Zusammenarbeit mit der Erd-Allianz.

2162-2165
Das Dunkle Dominion gerät innenpolitisch immer stärker aus den Fugen. Konservative Elemente drängen Imperator Marik dazu, das Dominion auf Kosten des Gebiets der Leonen hin auszudehnen. Diese sehen sich kaum in der Lage, mit den DD-Streitkräften fertig zu werden, und so gewinnt das Dominion einen großen Brocken an Gebiet hinzu. Imperator Marik wird derweil immer stärker zu einer Marionette seines Generalstabs und seiner Minister.

2167
Preußen, Oussalitz und Hachsen beginnen mit der konsequenten Abriegelung der Grenzen zum Dunklen Dominion mit einem Netz von Außenposten, Sensorstationen und stark bewaffneten Sternenbasen.

2169-2173
Die Bolar-Föderation meldet sich zurück. Nachdem es zu einem Zwischenfall an der Grenze VBF/Bolar-Föderation gekommen war, bei dem beinahe ein Kreuzer der Vereinigten Bürgerföderation zerstört worden wäre, bekunden die Bolaner ihren Willen zu Frieden und Kooperation mit der Menschheit, nach dem sie sich in aller Form für die erlebten Unannehmlichkeiten entschuldigt haben. Es werden erste Handelsbeziehungen mit menschlichen Staaten geknüpft.

2177-2185
Auch Preußen erlebt nun eine Phase, in der militante Gruppierungen Opposition gegen die Regierung betreiben. Die Rebellen übernehmen auf einigen Kolonien des Königreiches faktisch die Kontrolle. Das Sternenkönigreich kann das nicht hinnehmen und geht mit Härte gegen die subversiven Elemente vor.

Juli 2178
Die Rebellen greifen eine Sternenbasis an und erbeuten einige Raumschiffe, die dort zu Ausbesserungen auf Kiel liegen. Es handelt sich um einen Angriffskreuzer der Heinrich-Walpot-Klasse, einen Mittleren Kreuzer der Blücher- und zwei Eskortschiffe der Phobos-Klasse. Mit einer derartigen Schlagkraft ausgerüstet, sind die Rebellen in der Lage, durch sog. „Hit and Run“-Attacken Preußen ernsthafte Schäden zuzufügen. Diese sind jedoch zunächst nicht auffindbar, da sie sich stets außer Reichweite von etablierten Sensorstationen bewegen. Doch eines ist klar: um ihre Flotte zu versorgen, brauchen die Rebellen feste Stützpunkte. Dies macht sie verwundbar. Also beginnt die PWA damit, den Rebellen konsequent einen Planeten nach dem anderen wieder abzujagen.

2179
Im Laufe des Jahres geraten die Rebellen zunehmend in Bedrängnis. Preußen wendet seine ganze Flotte auf, um ihren subversiven Aktivitäten ein Ende zu setzen. Es stellt sich jedoch heraus, dass die Rebellen immer noch eine Basis haben, von der aus sie angreifen. Diese Basis wird irgendwo in der Typhon-Ausdehnung vermutet. Die PWA ist jedoch vorerst nicht in der Lage, diese aufzuspüren. Auch die Gefangennahme und Befragung einiger führender Rebellenköpfe führt zu keinem Ergebnis.

2181
Die Rebellenübergriffe reißen nicht ab, und die Suche nach ihrer Basis verläuft weiterhin erfolglos. Es häufen sich allerdings Anzeichen dafür, dass die Rebellen Treibstoff und Equipment von außerhalb Preußens beziehen. Die Spuren führen ins Dunkle Dominion...

Oktober 2181
Preußischen Wissenschaftlern gelingt es erstmals erfolgreich, ein Raumschiff in der K-Schicht des Subraums zu verstecken. Mit entsprechend ausgerüsteten Warpsymmetrie-Generatoren ausgestattet, ist es möglich, einen Raumer in einer Subraumdomäne so zu verbergen, dass keine Entdeckung von außerhalb möglich ist. Überlichtgeschwindigkeit ist in diesem Gebiet mit konventionellen Hyperantrieben nicht möglich, doch kann sich ein Schiff mit Hilfe eines speziellen Antriebssystems innerhalb des Subraums fortbewegen.

2182
Die Entwicklung der Subraum-U-Boote des neuen Typs 310 schreitet weiter voran. Durch größtmögliche Geheimhaltung gelingt es, das Projekt sogar vor den Rebellenspionen zu verbergen.

August 2182
Das erste voll funktionsfähige Subraum-U-Boot verlässt die geheimen Integrationseinrichtungen der Cygnus-Raumwerften auf dem Jade-Mond und beginnt mit den ersten Testläufen. Kleinere Fehler in der Z-Achsen-Geometrie für den Subraumflug und in der Realraum-Sensorik werden festgestellt und rasch behoben. Bei den nachfolgenden Schiffen werden diese Fehler bereits während der Konstruktion vermieden.

2182-2183
Die Möglichkeiten, die sich durch das neue Subraum-U-Boot zum Einsatz gegen die Rebellen eröffnen, sind phänomenal. Erstmals können preußische Raumer absolut unentdeckbar die Typhon-Ausdehnung scannen.

Juli 2183
Preußische Subraum-U-Boote beginnen mit Operationen innerhalb des Leonenraumes. Erstmals in der Geschichte stoßen menschliche Schiffe bis zur Zentralwelt des riesigen Imperiums vor, noch dazu völlig unbemerkt. Sie finden ein Chaos vor: das leonische Reich befindet sich im Bürgerkrieg. Zomal, amtierender Imperator, wird von den Truppen des Generals Xarxat bekriegt, der selbst Herrscher werden will. Das Reich ist in zwei Teile gespalten, die sich gegenseitig bis aufs Messer bekämpfen.

August 2183
Nach weiteren Investigationen den leonischen Bürgerkrieg betreffend fliegen die SUB weiter in Richtung des Dunklen Dominion, um Nachforschungen anzustellen über die Herkunft der Materiallieferungen an die Rebellen in Preußen. Es stellt sich heraus, dass das Dominion weiterhin danach strebt, sein Territorium auszuweiten. Es unterstützt im Geheimen rebellische Gruppierungen in fast allen menschlichen Nationen im Weltenraum.

September 2183
Nachdem sich ein weiterer Dominion-Konvoi mit Kriegsmaterial und Versorgungsgütern durch den Leonenraum Richtung Preußen aufmacht, heften sich die SUB an ihre Fersen. Sie folgen der kleinen Flotte unbemerkt bis zu der letzten unentdeckten Rebellenbasis in die Typhon-Ausdehnung. Dort kartographisieren sie ihre genaue Lage. Sie befindet sich innerhalb eines Asteroidenfeldes, das eigentlich in einer Zone liegt, die von der PWA als „rebellenfrei“ kategorisiert wurde. Über getarnte Spionagesatelliten war es den Subversiven möglich, jedes Mal sämtliche Aktivitäten auf ihrer Basis einzufrieren, wenn sich ein Suchschiff der PWA näherte.

Oktober 2183
Mit den gewonnen Informationen machen sich die drei SUB auf den Rückweg nach Preußen. Doch etwas läuft schief: bei letzten Sensorenscanns reißen herumfliegende Gesteinsbrocken das Teleskop aus S-5 heraus. Dieser Unfall beschädigt einen der Warpsymmetrie-Generatoren. S-5 wird aus dem Subraum gerissen und entdeckt. Sofort nähert sich eine Gruppe von Kampfjägern der Rebellen. Im letzten Moment gelingt es der Mannschaft von S-3, ihr Boot zu enttarnen, Überlebende von S-5 zu sich zu teleportieren und wieder im Subraum zu entschwinden. S-3 und S-4 machen sich unverzüglich auf den Weg zurück. Per Funksignal wird noch die Selbstzerstörung von S-5 initialisiert, damit die Subraum-Technologie nicht den Rebellen in die Hände fällt. Nun ist schnelles Handeln seitens der PWA erforderlich: die Rebellen, wissend, dass ihre geheime Basis enttarnt wurde, werden so schnell wie ihnen möglich evakuieren. Nachdem die beiden SUB auf dem Flottenstützpunkt Kolportz-2 Bericht erstattet haben, wird unverzüglich eine Kriegsflotte aus allen kurzfristig verfügbaren Raumern zusammengestellt. Sie zählt schließlich 2 Sternkreuzer der Göbel-Klasse, 1 Sternkreuzer der Plagiator-Klasse, das Schlachtschiff „Tirpitz“, das Schlachtschiff „Vaterland“, den Träger „Graf Zeppelin“, 2 Schlachtkreuzer der Seydlitz-Klasse, 4 Schlachtkreuzer der B-Klasse, 4 Angriffskreuzer der Heinrich-Walpot-Klasse, 3 Mittlere Kreuzer der Blücher-Klasse, 24 Zerstörer der Clemenceau-Klasse, 5 Fregatten der Tannenberg-Klasse und 12 Korvetten der Kerschensteiner- und Olympus-Mons-Klassen. Diese an sich schon gewaltige Flotte wird verstärkt von 6 SUB, darunter auch die heldenhaften S-3 und S-4. Nachdem die Flotte, in der sich auch das Raumschiff S.M.S. Palmyra des berühmten Commanders von Netzker befindet, ins System der Rebellenbasis gesprungen ist, tarnen sich die SUB unverzüglich. Die Rebellen befinden sich zu diesem Zeitpunkt bereits inmitten von hektischen Fluchtvorbereitungen, doch mit einem dermaßen schnellen Erscheinen von Kriegsschiffen hatten sie wohl nicht gerechnet. Die Sternenkreuzer und Schlachtschiffe halten Sperrfeuer auf die Asteroiden um die Basis herum und bringen sie zur Explosion, um den verbliebenen Transportern der Rebellenallianz die Fluchtmöglichkeiten zu verbauen. Die leichteren Schiffe sichern die Flanken der Formation und umschließen das Asteroidenfeld ringförmig. Währenddessen schleichen sich die SUB im Schutze ihrer Subraum-Tarnung um die Asteroiden herum und attackieren die Basis und die versammelten Rebellenschiffe überraschend mit Torpedos aus dem Subraum. Auch wenn bereits einige Raumschiffe der Rebellen entkommen waren, so war doch ihre Hauptflotte, bestehend aus einem Heinrich-Walpot-Angriffskreuzer, einem Mittleren Kreuzer der Blücher- und 2 Eskortschiffen der Phobos-Klasse sowie mehreren Schiffen älteren Typus, teilweise noch aus den irdischen Leonenkriegen stammend, noch auf der Basis stationiert. Viele dieser Schiffe fallen den Torpedos der SUB zum Opfer. Nicht jedoch der Kreuzer der Blücher-Klasse, den die Rebellen von S.M.S. Ziethen in „Jalase del General“ umbenannt hatten. Er entkommt mit moderaten Beschädigungen und einer Flotte kleinerer Transportschiffe dem Hexenkessel, zu dem die Rebellenbasis geworden war. Mehrere Schwadronen von preußischen Angriffsjägern werden den verbliebenen Rebellen hinterhergeschickt, doch diese entkommen mit einem Überlicht-Sprung. Es gelingt den Jägern jedoch, den Konvoi des Dominion aufzubringen, der die Rebellen zuletzt mit Material beliefert hatte. Dieser befand sich gerade auf einer Route, die ihn durch den Leonenraum zurück ins Dominion gebracht hätte. Mit diesem Konvoi als Beweismittel können die Preußen die Verbindung zwischen Dominion und den rebellischen Aktivitäten in den menschlichen Staaten nachweisen. Dies war eine Stunde des Triumphes für das Sternenkönigreich.

November 2183
Das Dunkle Dominion startet nach Aufdeckung seiner ungeheuerlichen Aktivitäten unversehens eine groß angelegte Offensive gegen Preußen. Mehrere mobile Dominion-Streitkräfte überschreiten die Grenzen und vernichten zwei Außenposten. Glücklicherweise sah die PWA diesen Zug voraus und ist somit in der Lage, schnell und angemessen zu reagieren. Die bereits zusammengestellten Einsatzgruppen 1, 2 und 3 starten unverzüglich in Richtung der in preußischem Raum operierenden DD-Streitkräfte. Es kommt zu ersten Begegnungen und Scharmützeln an den Außenposten D-3 und D-5.

Dezember 2183
Bei Stratos III treffen die preußische 4te Trägergruppe und 2te Mobile Angriffsflotte, bestehend aus insgesamt 34 Schiffen, auf eine Division des Dominion, bestehend aus 42 größeren und kleineren Raumschiffen. Es findet die bis dato heftigste Raumschlacht der Menschheitsgeschichte statt, in deren Verlauf 25 preußische und 39 DD-Raumer zerstört werden. Die Überreste der Dominion-Flotte ziehen sich zurück.

Februar 2184
Es wird eine ständige Rebellenpatrouille in der Typhon-Ausdehnung eingerichtet, mit dem Ziel, die verbliebenen subversiven Elemente schnell und effektiv zu enttarnen und ihnen den Garaus zu machen.

2184
Im Laufe des Jahres finden zahlreiche Kampfhandlungen statt, bei denen zumeist Preußen triumphiert. Doch die Armada muss auch einige Verluste hinnehmen. Oftmals gelingt es den Streitkräften des Dominion, aus dem Hinterhalt mit einer Überzahl zuzuschlagen und kleinere Einheiten preußischer Raumer zu zerstören. Dennoch wird das Dominion in seiner Schlagkraft kontinuierlich geschwächt.

März 2185
Das vom Krieg zermürbte Dunkle Dominion zieht sich hinter die Grenzen von 2183 zurück und offeriert Preußen einen Waffenstillstand. Das Parlament und der König willigen ein. Es wird vertraglich festgelegt, dass das Dunkle Dominion insgesamt 12.000.000.000.000 Taler an Kriegsreparationen zu zahlen hat. Sollte es die Zahlung verweigern, droht Preußen mit der Invasion des geschwächten Dominion. Als Pufferzone zwischen den preußischen Allierten und dem Dominion wird eine 5 Lichtjahre durchmessende "Neutrale Zone" geschaffen, in welcher jegliche Flottenaktivitäten beider Seiten verboten sind und in der keine Planeten kolonialisiert werden dürfen.

August 2185
Nach einem Angriff von Rebellen auf ein Treibstoffdepot bei Gamilus IV werden mehrere der neuen Schlachtschiffe der Preußen- und König-Albert- Klasse entsandt, um den Rebellen nachzujagen. Sie erweisen sich durch ihre große Sensorenreichweite und exzellente Hyperraumgeschwindigkeit als sehr effektiv und haben die Subversiven bald gestellt. In der Schlacht von Battenberg gelingt es schließlich, den Kreuzer der Blücher-Klasse von den Rebellen zurückzuerobern und den Rest ihrer Flotte zu vernichten. Die „Ziethen“, zu diesem Zeitpunkt in einem erbärmlichen Zustand, wird zur Generalüberholung in die Werft geschickt und wenige Monate später wieder in preußischen Dienst gestellt.

Februar 2192
Der 75 Jahre alte Imperator Marik des Dominion stirbt unerwartet an einer Vergiftung. Es ist nicht sicher, wird allerdings vermutet, dass er von seinen Generälen absichtlich aus dem Weg geräumt wurde. General C. Jarisch, Adjutant von Marik, gelangt auf den Thron des Dominion.

2192-2195
Unter Imperator Jarisch kühlen die Beziehungen zwischen Dominion und den menschlichen Staaten zusehends ab, mit Ausnahme der Liga, mit der Imperator Jarisch einen gegenseitigen Friedens- und Freundschaftsvertrag schließt.

2195
Die Katarianische Pest grassiert auf einigen Welten der Konföderation. Es wird vermutet, dass der bis dato als ausgestorben geltende Erreger von Rebellen freigesetzt wurde, da sich die Krankheit merkwürdigerweise auf die Regierungs- und Militärzentren der Konföderierten konzentriert und bevölkerte Randwelten kaum oder gar nicht betroffen sind. Preußen und die Erd-Allianz helfen mit Lieferungen von Medikamenten und Nahrungsmitteln aus. Vor allem Oussalitz engagiert sich sehr für die befallenen Planeten und entsendet seine Seuchenbekämpfungsflotte zur Zentralwelt der Konföderation. Mit ihrer Hilfe gelingt es schließlich, die Krankheit weitestgehend einzudämmen.

November 2195
Aus Dank für die erhaltene Hilfe und um als Bindeglied zwischen den menschlichen Fraktionen Erd-Allianz einerseits und Preußen andererseits zu fungieren, tritt die Konföderation in ein zusätzliches Bündnis mit Preußen ein. Zusätzlich verkaufen die Konföderierten den Preußen 10 ihrer neuesten Schweren Kreuzer der Balea-Klasse zum symbolischen Preis von 10 Talern.

März 2196
Preußen beginnt mit dem Bau der S.M.S. „Kaiser Wilhelm“, dem bis dahin größten Schiff, das je von Menschenhand errichtet wurde. Dieser gewaltige Sternenkreuzer wird ab seiner Fertigstellung 2202 als fliegende Festung und mobiler Regierungssitz des Königs und des Parlaments dienen.



2199-2202
Preußen entwickelt im Alleingang den gewaltigen Raketenkreuzer der Eichstadt-Klasse, der sich in den Folgejahren als Exportschlager herausstellen wird. Vor allem die Erd-Allianz rüstet ihre Streitkräfte mit diesem neuartigen Typus von Kreuzer auf.

Januar 2202
Der dritte Krieg mit dem Dunklen Dominion bricht aus. Imperator Jarisch sieht den richtigen Zeitpunkt zum Angriff gekommen und mobilisiert seine Flotte am Rand der Neutralen Zone. Zuvor hatte er sich mit dem Baktrischen Reich verbündet und ein Unterstützungsabkommen mit der VR Angryskosia erzwungen. Am 27. Januarius AD 2202 ergeht nun die offizielle Kriegserklärung des Dominions an das Sternenkönigreich Preußen, den Freistaat Oussalitz und die Grafschaft Hachsen.
Das Sternenkönigreich reagiert schnell und effektiv. Die Flottenpräsenz an den Grenzen wird nochmals drastisch verstärkt. Preußische Sternenbasen, die schon lange die Mobilisierung der Dominion-Flotte jenseits der Neutralen Zone beobachteten, zeichnen jede Bewegung der feindlichen Verbände auf. Ein erster Angriff scheint jedoch vorerst auszubleiben.

Februar 2202
Die Konföderation als offizieller Verbündeter Preußens erklärt dem Dominion ebenfalls den Krieg.
Dominion-Streitkräfte übertreten die Grenze in den Sektoren Domelspandt, Y und im hächsischen Sektor. Sie attackieren die Dalton-Grenzbasis und vernichten diese, da Verstärkung nicht schnell genug zur Stelle sein konnte. Zwei Schwadronen der PWA stellen die Dominion-Invasoren jedoch schließlich, als diese sich auf dem Rückmarsch befinden, und verwickeln sie in ein Rückzugsgefecht, bei dem beide Seiten schwere Verluste erleiden, Preußen jedoch triumphiert.

2202
Im Laufe des Jahres finden insgesamt 26 Auseinandersetzungen mit der Dominion-Flotte statt. Das Verhältnis ist zunächst ausgeglichen: 12 Schlachten kann Preußen für sich entscheiden, in 11 unterliegt das Sternenkönigreich und muss das Feld räumen. Weitere 3 Kampfhandlungen enden ohne klares Ergebnis.

Februar 2203
Anfang des Kriegsjahres 2203 gelingt es dem Dominion, in Preußen Fuß zu fassen. Zwei Planeten - Dalton VIII und Eugenius - werden von DD-Streitkräften eingenommen und besetzt. Versuche zur Rückeroberung der beiden Planeten scheitern, die PWA unterliegt in mehreren Gefechten.

Mai 2203
In einer groß angelegten Gegenoffensive wird Dalton VIII zurückerobert.

August 2203
Das Dominion dringt mit starken Flottenverbänden tiefer in die Sektoren Y und Hachsen ein. Auf ihrem Vormarsch verwüsten sie mehrere Systeme. 16 Planeten müssen von der PWA evakuiert werden. Die preußische Flotte formiert sich im Lerfspalling- und im Nerredahl-Sektor neu, um die Zentralwelt Kronenberg zu schützen.
Ende des Monats trifft die erste Streitmacht der Konföderation zur Unterstützung der PWA in Preußen ein.
Es kommt zur großen Schlacht im Curriculax-Nebel, in deren Verlauf die PWA und die Konföderationsflotte die Dominion-Streitkräfte im hächsischen Sektor vernichten.
Das Dominion zieht sich in den Sektor Y zurück.

2203
In diesem Jahr finden insgesamt 42 Schlachten statt - Preußen unterliegt in 18 Fällen, gewinnt 16 Gefechte und 8 Kampfhandlungen enden ohne klares Ergebnis.

April 2204
Aufgrund des Materialverschleißes, der von den fortdauernden Kämpfen mit dem Dominion und seinen Verbündeten herrührt, entschließt sich Preußen zum Kauf mehrerer der von der VBF entwickelten starken Dreadnoughts / Träger der Omega-Klasse, in Preußen als Oppenheimer-Klasse (nach dem ersten übernommenen Schiff) eingeführt.

Juli 2204
Eine Schwadron der ersten fertiggestellten Raketenkreuzer der Eichstadt-Klasse zeigt sich in der 1. Schlacht von Trisol als den großen Dominion-Kreuzern klar überlegen. Die kriegswichtige Bedeutung dieser Schiffe wird erkannt.

2205-2206
Der Krieg tritt auf der Stelle. Das Dominion kann keinen weiteren Raum in Preußen erobern, jedoch gelingt es der PWA auch nicht, Eugenius zurückzuerobern.
Insgesamt finden 64 Kampfhandlungen statt, von denen die preußischen Verbündeten 19 gewinnen und das Dominion 23. 22 Schlachten enden mit einem Patt.

Oktober 2206
Diplomaten der Konföderation bringen die anderen Staaten der Erd-Allianz dazu, den Bündnisfall auszurufen. Die Vereinigte Bürgerföderation und die Republik Tranzreich erklären dem Dunklen Dominion den Krieg.

Dezember 2206
Bei der Belagerung des Planeten Eugenius setzt die PWA erstmals planetarische Angriffswaffen ein. Mit Massenbeschleunigern ausgerüstete Schiffe der Hartfels-Klasse bombardieren und devastieren den Planeten, um die Besetzung durch das Dominion zu brechen. Im Orbit patrouillierende Flotten des Dominion versuchen, die PWA-Streitmacht zu attackieren, können jedoch auch Dank der Unterstützung von Schiffen der Republik Tranzreich abgewehrt werden.

Januar 2207
Der Planet Eugenius ist wieder in preußischer Hand, faktisch jedoch durch die Bombardierungsschäden unbewohnbar geworden.
Die Volksrepublik Angryskosia tritt nun auch widerstrebend auf Seiten des Dominions aktiv in den Krieg ein, nachdem das Dominion mit der Besetzung der Volksrepublik gedroht hat. Verbände der relativ kleinen angryskosischen Flotte dringen in den Freistaat Oussalitz ein, können jedoch abgewehrt werden.

Februar 2207
Als Konsequenz aus dem angryskosischen Angriff auf Oussalitz werden mehrere Schwadronen der PWA in Richtung der Volksrepublik in Marsch gesetzt. Diese überqueren die Grenze und siegen in 2 Schlachten.

2207
Im Laufe des Jahres vertreiben die preußischen Verbündeten das Dominion aus dem Sternenkönigreich. Gleichzeitig dringt die PWA in die VR Angryskosia vor und besetzt einige Planeten.
Im Laufe des Jahres kommt es zu 17 Schlachten. 10 enden siegreich für die preußischen Verbündeten, 4 gehen verloren und 3 enden ohne eindeutiges Ergebnis.

2208
Das Kriegsjahr 2208 sieht weiterhin keine Entscheidung im harten Ringen zwischen Preußen, Oussalitz, Hachsen, der Konföderation, der VBF und Tranzreich auf der einen und dem Dominion, dem Baktrischen Reich und Angryskosia auf der anderen Seite.
21 Schlachten finden statt, die meisten ohne klaren Ausgang.

September 2209
Der PWA gelingt die Belagerung und Eroberung des angryskosischen Heimatplaneten, Eteocretes. Die angryskosische Staatsführung kapituliert und ist zum Abschluss eines Friedensvertrags bereit. Preußische Truppen bleiben jedoch vorerst in der Volksrepublik stationiert.

Oktober 2209
Aufgrund des Friedensvertrags entschließt sich das Dominion dazu, die VR Angryskosia unter seine Kontrolle zu bringen. Mehrere Streitkräfte werden in Richtung der Volksrepublik in Marsch gesetzt.
Diese Verbände treffen an verschiedenen Stellen auf die PWA, welche sich angesichts zahlenmäßiger Überlegenheit der Dominion-Flotten zunächst zurückzieht. Die PWA hatte zur Bekämpfung der kleineren angryskosischen Flotte keine so starken Flottenverbände in die Volksrepublik entsandt.

Dezember 2209
Es kommt zur bislang heftigsten Schlacht des Krieges. Im Osiris-Sektor, im Dominion-Raum gelegen, trifft eine Flotte, bestehend aus 79 Schiffen der PWA, 40 Schiffen der Konföderation, 21 Schiffen der Republik Tranzreich und 16 Schiffen der Vereinigten Bürgerföderation auf eine Streitmacht des Dominions mit einer Stärke von 128 Schiffen, welche in Richtung Hachsens unterwegs war. Im Verlauf der Schlacht werden die meisten Schiffe beider Seiten zerstört; der Vormarsch des Dominions konnte jedoch gestoppt werden.
Auf dem Gebiet von Angryskosia gelingt es dem Dominion jedoch, die Kontrolle zu übernehmen. Die meisten Planeten der Volksrepublik werden besetzt.

2210
Es ist kein Ende der Kampfhandlungen abzusehen. Preußen und seine Verbündeten haben einen gewissen Teil an Raum im Dominion erobert, welches jedoch die VR Angryskosia besetzt hält. Die Ressourcen beider Seiten sind weit davon entfernt, erschöpft zu sein.

April 2211
Das Jahr 2211 sieht schließlich die entscheidende Wende im Dritten Dominionkrieg.
Die vom Dominion besetzte Volksrepublik Angryskosia, die bereits einmal einen Friedensvertrag mit dem Sternenkönigreich Preußen zu unterzeichnen bereit war, ist zunehmend unzufrieden mit der Kriegspolitik des Dominions. Eine größere Gruppe von Offizieren und Mannschaften entscheidet sich zum Handeln und entwickelt einen perfiden Plan. Codehacker spleißen falsche Dienstpläne in das Verwaltungsnetzwerk der Dominion Navy, die vortäuschen, dass eine größere angryskosische Flotte zur Regierungswelt des Dominions, nach Syrastrenia versetzt werden soll.
Der 13. und 14. mobile Kampfverband der Volksflotte von Angryskosia, bestehend aus über 200 Schiffen, machen sich daraufhin unbehelligt auf den Marsch nach Syrastrenia. Dort angekommen, eröffnen die Flotteneinheiten das Feuer auf die planetaren Verteidigungseinrichtungen und anwesende Dominion-Navy-Raumer im Orbit. Das Regierungsviertel mit dem Prakesch-Palast wird bombardiert. Die Dominion-Verteidiger sind in hellem Aufruhr - niemals zuvor wurde ihre Heimatwelt Schauplatz eines Krieges. Angryskosische Kommandoeinheiten nutzen das entstandene Chaos und landen im Regierungsviertel, wo ein heftiger Kampf entbrennt.
Als Verstärkungseinheiten aus dem Planetensystem Syrastrenia erreichen, sind Imperator Jarisch und seine Leibgarde von Teshka-Kriegern bereits festgesetzt und führende Regierungsvertreter als Geiseln genommen. Die eintreffenden Truppen sind dementsprechend demoralisiert. Einige ergeben sich direkt, während andere im Kampf zerstört werden.
Die angryskosischen Truppen übernehmen einige Radio- und Holonet-Stationen und senden die Nachricht vom Ende der Dominionherrschaft in alle Richtungen ins All, während die Generalität des Dominions einen Aufruf an alle Flotteneinheiten sendet, unverzüglich  alle entbehrlichen Einheiten nach Syrastrenia zu entsenden.

Mai 2211
Die Nachricht vom Coup d'Etat und der Gefangennahme Imperator Jarischs erreicht die preußischen Grenzregionen und wird vom Geheimdienst an die Operationszentralen gesandt. Gleichzeitig wird festgestellt, dass das Dominion große Teile seiner Flotten in Richtung Syrastrenia in Marsch setzt. Die Admiralität der PWA ist sich einig, dass diese Situation unbedingt auszunutzen ist. Umgehend werden mit den Alliierten von der Erd-Allianz entsprechende Pläne ausgearbeitet und so viele verfügbare Truppen wie möglich zusammengezogen. Man ist entschlossen, den Krieg nun zu einem schnellen Ende zu bringen und entscheidet sich daher, der Dominion Navy nachzusetzen und bis nach Syrastrenia vorzustoßen. Die Chance auf ein schnelles Ende des Krieges beflügelt nun alle Hoffnungen.

Unterstützung kommt von unerwarteter Seite: die angryskosische Volksflotte schließt sich der Armada an - unter der Voraussetzung, dass nach einem Sieg über das Dominion keine Truppen der Alliierten in der Volksrepublik stationiert bleiben.

Die Armada setzt sich schließlich aus 513 Schiffen der PWA, 446 Schiffen der Erd-Allianz sowie 290 Schiffen der Volksrepublik Angryskosia zusammen. Diese Flotte von 1.249 Schiffen also, in ihrer Größe und Diversität in der Geschichte beispiellos, macht auf den über 100 Lichtjahre weiten Weg nach Syrastrenia. Um möglichst schnell voranzukommen, werden sämtliche Schiffe auf Maximum geflogen. Bei einer Reisegeschwindigkeit von Sol 8,5 werden für die Strecke zwei Monate benötigt.

Juli 2211
Erstaunlicherweise trifft die Armada unterwegs auf nur wenig Widerstand. Der Grund hierfür wird klar, als die Flotte im syrastrenischen System eintrifft: große Teile der Dominion Navy sind dem Ruf gefolgt und zur Zentralwelt geeilt, wo sie vor wenigen Tagen Imperator Jarisch und sein Gefolge befreit haben und nun damit beschäftigt sind, die im System operierenden Streitkräfte der Volksflotte Angryskosias zu eliminieren.
Im Sternensystem wimmelt es von Dominion Navy-Einheiten: nahezu 1.500 Schiffe sind anwesend. Zum großen Glück für die Allierten befinden sich diese Dominion-Einheiten jedoch nur zur Hälfte im Orbit von Syrastenia, während der Rest verstreut Jagd auf die verblieben Volksflotten-Einheiten macht.

Die Alliierten sind über die Lage vor Ort nicht informiert, da Imperator Jarisch die Holonet-Stationen falsche Informationen senden lässt, um die PWA und die Erd-Allianz in die Falle zu locken. Die Alliierten haben für diesen Fall jedoch vorgesorgt und rücken in voller Kampfformation ins syrastrenische System ein. Die große Armada hat sich in 3 nahezu gleich große Kegelformationen aufgeteilt, von denen 2 parallel vorstoßen und die verbliebene als Nachhut in dichtem Abstand nachrückt.

Als die Dominion-Sensorstationen den gewaltigen Hyperabdruck der alliierten Flotte registrieren, die mit Überlichtgeschwindigkeit ins System eintritt und nahe Syrastrenia zum Halten kommt, eröffnen die planetaren Verteidigungsgürtel sofort das Feuer, ohne jedoch allzugroßen Schaden anzurichten - die Übermacht ist schlicht zu groß.

Es entbrannte nun die "Schlacht der Zweitausend Schiffe", in deren Verlauf die Alliierten herbe Verluste einstecken, jedoch schließlich dank überlegener Disziplin, Taktik und Technik die Oberhand gewinnen und den Sieg davontragen. Als über 2/3 der Dominionflotte zerstört oder kampfunfähig geschossen sind, muss Imperator Jarisch kapitulieren und in einen Waffenstillstand einwilligen. Die Dominion Navy fügt sich seinen Weisungen.

Die Kampfhandlungen werden eingestellt.

Da die große Armada der Alliierten stark dezimiert, beschädigt und vorerst nicht in der Lage ist, aus eigener Kraft nach Hause zu humpeln, verbleibt sie zunächst im syrastrenischen System, um Reparaturen vorzunehmen und Vorräte aufzustocken. Die Nachricht über den Waffenstillstand wird über Subraumfunk und Holonet sofort in der gesamten Region verbreitet.

August 2211
Die große Armada macht sich auf den zweimonatigen Rückweg ins alliierte Territorium. Währenddessen werden offizielle Friedensverhandlungen angebahnt.

September 2211
Vertreter des Dominions und der Alliierten treffen sich auf dem Planeten Bengal III in der ehemaligen Neutralen Zone. Damit beide Seiten ihr Gesicht wahren können, wird zunächst auf Annexionen verzichtet. Der Frieden soll auf jeden Fall gesichert werden.

November 2211
Die große Armada trifft unter großem Jubel im Sternenkönigreich ein. Während die Flotteneinheiten der Erd-Allianz sich auf die Weiterreise zur Erde begeben, wo sie zu den Feierlichkeiten zur Beendingung des Krieges erwartet werden, verbleibt die Volksflotte Angryskosias zunächst als Gast im Sternenkönigreich Preußen. In den letzten Jahren haben sich beide Seiten erbittert bekämpft, nun ist es an der Zeit sich zu verständigen und die andere Seite besser kennenzulernen, um eine friedliche Zukunft zu ermöglichen.

Dezember 2211
In den Friedensverhandlungen wird festgelegt,
  1. dass die Besetzung der Volksrepublik Angryskosia durch die Dominion Navy sofort beendet wird;
  2. dass die Neutrale Zone an der Grenze Preußens, Hachsens und Oussalitz' zum Dunklen Dominion wieder eingerichtet wird;
  3. dass Imperator Jarisch an der Macht bleibt, jedoch in seiner Machtfülle reduziert wird;
  4. dass die Alliierten auf Reparationen und Annexionen verzichten; im Gegenzug hierfür werden den Tellariten und Minderheiten im Dunklen Dominion mehr Rechte zuerkannt;
  5. dass das Baktrische Reich, Verbündeter des Dominions, demilitarisierte Zone wird und eine Flotte von nicht größer als 800 Schiffen und keine schweren Einheiten unterhalten darf;
  6. dass die Dominion Navy innerhalb von 5 Jahren auf höchstens 3.500 Schiffe zu reduzieren ist, davon maximal 500 schwere Einheiten.
Januar 2212
In Nachverhandlungen wird festgelegt, dass die Volksrepublik Angryskosia einen Bereich von 64 Kubikparsecs, der 14 bewohnbare Planeten enthält, vom Dominion annektieren darf.

Februar 2212
Der Friedensvertrag von Bengal III wird unterzeichnet. Die Neutrale Zone wird wieder eingerichtet.