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Unser Weltraumheld: Michel von Netzker

Einer unserer berühmtesten Kommandanten ist sicherlich Admiral von Netzker. Dieser Artikel soll über sein Leben informieren.

2140 auf dem Planeten Trevanus (Caprion-Sektor) geboren, stammte Michel Netzker aus einer alten Militärfamilie. Bereits sein Urgroßvater diente beim 1. Kgl. Preuß. Ulanen-Regiment auf dem Planeten Berkelia und half bei dessen Verteidigung gegen einen Angriff der Leonen. Auch sein Vater und Bruder haben ruhmreich in der Armee der PWA gedient.

Nach Abschluss seiner Schulausbildung trat Netzker 2157 als Kadett der Offizierslaufbahn in die Raumflottenakademie der PWA auf Boreas ein.

Auf der Raumflottenakademie kam es zu einem Unfall mit einem leichten Schwebegleiter, in dessen Folge Netzker sein rechtes Knie einbüßte und eine künstliche Kniescheibe aus Stahl erhielt.

Nach der Grundausbildung und erfolgreichem Abschluss der Flottenprüfung 2161 wurde Fähnrich Netzker zur 3. Kampf-Division auf den Schlachtkreuzer S.M.S. Palmyra CPP-399 der Klasse B geschickt.

Auf der Palmyra diente er als Signaloffizier auf dem Hangardeck und als Kanonenrichtschütze. In letzter Eigenschaft tat er sich in zahlreichen Scharmützeln der Palmyra mit Leonenkreuzern in der Grenzregion zum Leonischen Sternenimperium hervor.

2165 wurde Netzker zum Leutnant befördert und stieß zur Brückenbesatzung der S.M.S. Palmyra. Hier wurde er Kanonenoffizier und war der jüngste Offizier in der Feuerleitstelle des Schlachtkreuzers.

Nach 4 Jahren in dieser Abteilung wurde Netzker zum Oberleutnant befördert und übernahm die Leitung der Feuerleitstelle.

Von 2168 bis 2170 unterstützte und beschützte die Palmyra archäologische Expeditionen von Forschungsraumschiffen zu einigen Planeten in der Grenzregion zum Leonischen Sternenimperium. Da es sich um Planeten handelte, die bis vor wenigen Jahrzehnten noch von den Leonen beansprucht wurden, war mit entsprechenden Kampfhandlungen zu rechnen.

2170 kam es zu einem heftigen Gefecht mit dem Leonenkreuzer "Hatheruz", bei dem die S.M.S. Palmyra schwere Beschädigungen davontrug. Oberleutnant Netzker musste für einige Monate in einem Krankenhaus auf Kronenberg behandelt werden, bevor er seinen Dienst wieder antreten konnte. Die Palmyra, die mit nur noch 34% Hüllenintegrität aus dem Gefecht zurückkehrte, wurde zeitweilig außer Dienst gestellt und musste nach der notdürftigen Reparatur einer mehrjährigen Umrüstung unterzogen werden. Ihr Personal wurde daher mit anderen Aufgaben betreut.

Oberleutnant Netzker wurde mit einer Expedition auf den Wüstenplaneten Toht gesandt, um dort beim Aufbau einer Raumbasis mitzuhelfen. Von diesem Auftrag wurde er Ende 2171 wieder abberufen, da eine für ihn geeignete Stelle auf dem Patrouillenkreuzer S.M.S. Daedalus CPP-386 der Odysseus-Klasse frei wurde. Auf der Daedalus wurde Netzker wieder leitender Offizier der Feuerleitstelle und zudem der 2. Offizier des Schiffs.

Die Daedalus befand sich von 2172-2174 im Zoll- und Patrouillendienst an der Grenze zur Sauronen-Hegemonie. Während dieser Zeit lernte Michel Netzker die Liebe seines Lebens kennen, die 2 Jahre ältere Katherine Hupinski, Kapitänin eines kleinen Handelsschiffs, das von der Daedalus kontrolliert wurde. Katherine Hupinski ist studierte Saurologin und handelt mit Ware aus dem Hegemonie-Territorium, wie zum Beispiel Animationstechnik.

2175 geriet die Daedalus durch einen Navigationsfehler in einen gefährlichen Meteoritenhagel. Als alle anderen Brückenoffiziere tot oder  in die Rettungskapseln geflohen waren, übernahm Netzker das Kommando und es gelang ihm, das Raumschiff in eine weniger gefährliche Position zu steuern, wodurch viele Leben gerettet werden konnten. Er selbst konnte sich schließlich mit einigen anderen Mannschaftsmitgliedern in einem Shuttle retten, bevor die Daedalus im Meteoritenhagel zerstört wurde.

Für seine mutige Tat wurde von Netzker zum Kapitänleutnant befördert und mit dem Sternbannerorden 1. Klasse ausgezeichnet.

Als Kapitänleutnant übernahm Netzker sein erstes Kommando, das des Zerstörers S.M.S. Silberblitz CPC-330 der Clemenceau-Klasse. Mit 35 Jahren gehörte er damit zu den jüngeren kommandierenden Offizieren der PWA, wie man sie oft auf den Schiffen der Clemenceau-Klasse vorfand.

2177 heirateten Katherine Hupinski und Michel Netzker. Beide unterziehen sich in diesem Jahr auch der lebensverlängernden LIFEX-Behandlung, welche den Alterungsprozess stark verlangsamt und die Lebenserwartung eines Menschen somit auf bis zu 160 Jahre zu steigern vermag.

Während der Zeit der Rebellenaufstände ab 2177 nahm der Kapitänleutnant mit dem Raumschiff Silberblitz an der Bekämpfung der Aufstände teil.

2180 führte Netzker mit der Silberblitz eine Kommandooperation an, um den Planeten Hehrburg von den Rebellen zurückzuerobern. Die Aktion verlief erfolgreich, jedoch wurde die Silberblitz bei der Landung auf dem Planeten irreparabel beschädigt und musste ausgemustert werden. Kapitänleutnant Netzker wurde aufgrund der erfolgreichen Rückeroberung des Planeten zum Commander befördert, mit dem Eisernen Sternenkreuz ausgezeichnet und erhielt das Kommando auf dem reaktivierten und grundüberholten Schlachtkreuzer S.M.S. Palmyra CPP-399, dem Schiff, auf dem er einst als Fähnrich seine Laufbahn begann.

2183 war die Palmyra Bestandteil der berühmten Mission zur Aushebung der letzten großen Rebellenbasis in der Typhon-Ausdehnung (Näheres hierzu kann in der Galaktischen Geschichte nachgelesen werden).

Im Anschluss an die Zerschlagung der Rebellenorganisation folgte der Zweite Dominionkrieg 2183-2185. Die S.M.S. Palmyra kämpfte u. a. in der Schlacht von Stratos III 2183, in der sie vier Dominion-Zerstörer vernichten und mehrere weitere Raumer beschädigen konnte. Die Palmyra kehrte als eines von nur neun Schiffen aus der siegreichen Schlacht zurück. Nach dieser Aktion wurde Netzker mit dem Orden Pour le Mérite ausgezeichnet.

Nach sieben Jahren erfolgreichem Dienst als Commander wurde Netzker 2187 mit 47 Jahren turnusgemäß zum Sternen-Kapitän befördert. Als solchem wurde ihm das Kommando über ein Schlachtschiff der neuen König-Albert-Klasse angeboten. Netzker lehnte jedoch ab und blieb Kapitän der S.M.S. Palmyra. Eine womöglich weise Entscheidung, wie sich später herausstellte, da alle Schiffe der König-Albert-Klasse in den folgenden Jahren im Kampf verloren gingen.

Mit Beginn des Dritten Dominionkrieges 2202 wurde Sternen-Kapitän Netzker schließlich zum Kommodore befördert und erhielt den Befehl über die Systemstreitmacht des Kamlax-Systems, im Oussalitz-Sektor A2 gelegen. Dieser Verpflichtung konnte sich Netzker nicht entziehen und gab daher den Befehl über die Palmyra an den Commander Dalus Bolkiem ab, einen Tellariten, den er noch von der Raumflottenakademie her kannte und der ihm ein guter Freund war. Flaggschiff der Systemstreitmacht wurde die S.M.S. Polarstern CPP-747, ein Sternkreuzer der Göbel-Klasse, der von der Sternen-Kapitänin Hersha Harut befehligt wurde. Die S.M.S. Palmyra wurde als Teil der Systemstreitmacht eingegliedert.

Sektor A2 wurde im August 2203 von starken Streitkräften des Dominion überrannt. Die Kamlax-Systemstreitmacht war Teil der Verteidigungsflotte, die daraufhin die Dominion-Streitkräfte aus Hachsen vertrieb und zusammen mit anderen Flotten im Curriculax-Nebel stellte.

In den folgenden Jahren kämpfte die Polarstern mit ihrer Systemstreitmacht unter Kommodore Netzker an zahlreichen Fronten des fortdauernden Dominionkrieges, und führte in der finalen Schlacht von Syrastrenia 2211 die zweite Vorausabteilung der Angriffsflotte an.

Kommodore Netzker wurde daraufhin 2212 zum Konteradmiral befördert und in den Adelsstand erhoben, wodurch er sich von Netzker heißen durfte.

2216 wurde von Netzker zum Vizeadmiral befördert und Chef der Entwicklungsabteilung der PWA.